Durch Tuning mehr Esprit fürs Fahrzeug erzielen

Auto Tuning ist mittlerweile zu einem richtigen Sport geworden, bei dem es nicht mehr nur darum geht, das Letzte an Leistung aus dem Fahrzeug herausholen zu können. Das Fahrgefühl muss stimmen und vor allem die Optik muss etwas hermachen.

Ehe man zum Schraubenschlüssel greift und sich ans Tuning heran wagt, sollte man sich zuerst einmal informieren, welche Umbauten für den jeweiligen Fahrzeugtyp überhaupt zulässig sind. Bei einigen Veränderungen ist eine Fahrt zum TÜV oder zur Dekra notwendig, wo das Fahrzeug auf seine Verkehrssicherheit hin von den Gutachtern geprüft wird und die Änderungen im Fahrzeugbrief und in der Zulassung vermerkt werden.

Das optische Tuning auf dem Weg zur perfekten „Karre“ beginnt bereits bei den Reifen und Felgen. Hier liegen polierte Aluminiumfelgen oder mehrfarbig gespritzte Felgen und die breiten „Schlappen“ alias Breitreifen voll im Trend. Auch um den beliebten Heckspoiler kommt man beim Tuning kaum herum, wenn man bei den Freaks punkten will. Effektlack und ein trendiges Styling beim Innenraum lassen das tiefer gelegte Fahrzeug mit den oft auffälligen Schürzen zum optischen Highlight werden.

Viele Tuning Freaks statten ihr Fahrzeug mit einem verchromten Kühlergrill und einer polierten Auspuffanlage aus, die auch vom Klang her etwas ganz besonderes sein und möglichst an einen richtig geilen Sportwagen erinnern soll. Hier heißt es allerdings aufpassen, denn der davon verursachte Lärm darf in Deutschland bestimmte Werte nicht übersteigen.

Bei dem technischen und optischen Aufmotzen hört das Auto Tuning heute aber noch nicht auf. Die absoluten Freaks müssen natürlich auch bei der eingebauten Multimediatechnik etwas ganz Besonderes haben. Da wird der Kofferraum auch schnell mal zu einer gigantischen Diskoanlage umgebaut, wo man sich fragt, wo der Nutzer denn die Regler überhaupt einmal voll aufdrehen kann.